Unternehmen vor Ort

Unternehmen im Industriepark

Nestle Kaffeekapselwerk Schwerin © Landeshauptstadt Schwerin

 

Neun Unternehmen sind bereits im Industriepark angesiedelt. Ein weiteres Unternehmen hat Mitte Juni 2020 den Kaufvertrag für ein Grundstück unterschrieben. Die Nestlé AG betreibt hier Europas größtes Nescafé Dolce-Gusto-Kaffeekapselwerk. Das Schweizer Medizintechnikunternehmen Ypsomed hat im August 2019 ein neues Werk eröffnet. Die Mubea FLAMMAEROTEC GmbH, PTS-precision GmbH, United Caps, ZIM Flugsitz GmbH und die BVS Systemtechnik GmbH haben ihre hochtechnisierten Fertigungs- und Produktionsstätten im Industriepark errichtet. Mehr als 1.000 Frauen und Männer arbeiten im Industriepark Schwerin. Tendenz steigend.

Ein Standort nach Maß

Der Industriepark hält alle Anforderungen an ein modernes Industriegebiet bereit. Vor allem die günstige Lage zum Hamburger Hafen und die Auswahl an freien Industrieflächen zu moderaten Preisen haben zahlreiche Unternehmen bewogen, sich für den Standort zu entscheiden.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Der-Industriepark-in-Schwerin-waechst,nordmagazin58950.html

Schwerin verkauft Gewerbegrundstücke

Übersicht

Nestlé Deutschland AG Werk Schwerin
Kaffeekapseln © Landeshauptstadt Schwerin

Kaffeekapseln für deutschen und europäischen Markt

Seit September 2014 werden in Schwerin Kaffeekapseln für den deutschen und europäischen Markt produziert. Die Investition von Nestlé ist eine mit Leuchtturmcharakter, die den Standort Schwerin bekannter und für weitere Unternehmen attraktiver gemacht hat. 220 Millionen Euro wurden in das moderne Kaffeekapselwerk investiert. 

1,6 Milliarden Kaffeekapseln gehen aktuell jährlich im Kaffeekapselwerk im Schweriner Industriepark vom Band.  Acht Kaffee- und Verpackungslinien sind rund um die Uhr in Betrieb. Sechzehn verschiedene Kaffeesorten werden in Schwerin produziert. Die frischen, rohen Bohnen werden vom Hamburger Hafen direkt nach Schwerin geliefert,  geröstet und weiter verarbeitet.

Im Schweriner Werk arbeiten derzeit 390 Frauen und Männer. Diese Zahl soll in den nächsten Monaten auf 400 steigen.

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Mubea FLAMMAEROTEC GmbH
 © Flammaerotec

Bauteile für die Airbusflotte

Die Mubea FLAMMAEROTEC fertigt als Partner der Luftfahrtindustrie auf modernen Anlagen Blechumform- und Zerspanteile sowie Nietbaugruppen aus allen metallischen Werkstoffen wie Titan, Aluminium und Stahl - einschließlich der entsprechenden Oberflächenbehandlung. Das Unternehmen ist ein anerkannter Zulieferer der nationalen und internationalen Luftfahrtindustrie und vorwiegend für Airbus. 2005 war die Mubea FLAMMAEROTEC GmbH das erste Unternehmen, das sich im Industriepark angesiedelt hat.

Mubea FLAMMAEROTEC stellt mehr als 16.000 unterschiedliche Komponenten für Flugzeuge her. Das Unternehmen liefert vor allem Präzisionsbauteile für Airbus. Aber auch Kunden in Österreich, der Schweiz, in Frankreich und den USA werden beliefert. Das Schweriner Werk ist spezialisiert auf anspruchsvolle Bauteile aus Aluminiumlegierungen, Titan und Stahl. Aktuell investiert das Unternehmen in Industriepark. Die Produktionshalle wird auf 20.000 m² vergrößert. Das neue Projekt hatte eine Investitionssumme von rund 30 Millionen Euro.

Am Standort der Mubea-Gruppe in Schwerin sind 345 Mitarbeiter beschäftigt.

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United Caps Schwerin GmbH
Produktion © Landeshauptstadt Schwerin

Kunststoffverschlüsse made in Schwerin

2016 hat die Luxemburger Firmenholding United Caps die erste eigene Produktionsstätte in Deutschland, hier in Schwerin eröffnet. United Caps ist führender Hersteller von Kunststoffdeckeln und -verschlüssen für die Lebensmittelindustrie. In Schwerin werden Verschlüsse für Flaschen und Tetrapacks gefertigt. Im Industriepark wurden 26 Millionen Euro investiert. 40 Mitarbeiter sind im Schweriner Werk beschäftigt.

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PTS-precision GmbH
Hochpräzise Langdrehteile © Nico Pudimat

Größter CNC-Drehteileproduzent in Mecklenburg-Vorpommern

PTS-precision ist Hersteller von hochpräzisen Drehteilen für die Automobil- und Elektroindustrie und größter Drehteilehersteller in Mecklenburg-Vorpommern. In der Eigenfertigung konzentriert sich das Unternehmen auf seine Kernkompetenz, die Herstellung von CNC-Drehteilen aller Art.

Das Unternehmen ist seit 2009 im Industriepark. Im Schweriner Werk der PTS-precision GmbH werden täglich rund 300.000 hochpräzise CNC-Langdrehteile mit bis zu 32mm Durchmesser auf modernsten Produktionsmaschinen produziert. Diese kommen weltweit beispielsweise in elektrischen Sitz- und Verstellsystemen, in Bohrmaschinen oder Motorsägen zum Einsatz. Das Werk in Schwerin verfügt über einen High-Tech Maschinenpark mit modernster Technologie und Ausstattung. Mittels neuester Maschinen und Anlagen fertigt PTS-precision viele Drehteile, die z. B. auch als Basis für die Verzahnteile von CVT-Capellmann dienen. Durch die Zusammenarbeit mit CVT wird für den Kunden beste Qualität und Flexibilität gewährleistet. 60 CNC-Hightech-Maschinen sind vor Ort im Einsatz.

PTS-precision hat 2015 seine Produktionsfläche verdoppelt. 2019/2020 soll die Produktionshalle verdoppelt werden.

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FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG
FVH bietet ihre Produkte auf der Messe Kunststoffmesse K an. © Landeshauptstadt Schwerin

Aus Folien wird Granulat für die Kunststoffindustrie

Die FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG prodziert seit Mitte 2016 im Industriepark. Aus stark verschmutzten Folienabfällen werden in einem innovativen Verfahren hochwertige Polyethylen-Kunststoffgranulate hergestellt. Dabei werden die Folienabfälle gewaschen, von Aufklebern und anderen Verschmutzungen befreit, und in PE-Granulate umgewandelt. Diese Granulate werden wiederum als Rohstoff beispielsweise für die Herstellung Kunststoffteile oder Folien verwendet. Ecophoenixx bietet eine breite Palette an hochwertigen Polyethylen-Granulaten aus Folien-Abfällen. Mithilfe eines neuartigen Reinigungsverfahrens erreichen Ecophoenixx Granulate eine Qualität, die erstmals mit Neuware konkurrieren kann.

Mehr als 20 Millionen Euro hat das Unternehmen im Industriepark Schwerin investiert. Das Wirtschaftsministerium MV hat das Vorhaben mit 6,8 Millionen Euro unterstützt.

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Vink Chemicals GmbH & Co. KG
 © Invest in MV

Die Vink Chemicals GmbH & Ko. KG aus Kakensdorf bei Hamburg wird in Schwerin zu expandieren und sich im Industriepark Schwerin neu anzusiedeln. Vorgesehen ist der Aufbau eines Werkes für Produkte, die eine vielschichtige Anwendung in der Industrie zur Konservierung finden. Durch diese werden Ressourcen geschont und Haltbarkeiten verlängert. Die Gesamtinvestition für dieses Vorhaben wird sich voraussichtlich auf über 20 Millionen Euro belaufen. Der Baustart für das neue Werk ist für 2021 geplant. Der Produktionsbeginn erfolgt ca. zwei Jahre später.

Das international agierende Unternehmen plant, am neuen Standort in Mecklenburg-Vorpommern die Herstellung von innovativen Produkten für den Weltmarkt und will zunächst mit 40 neuen, hochwertigen Arbeitsplätzen starten. Überzeugen konnte die Vink Chemicals vor allem die gut ausgebaute Infrastruktur vor Ort und die unmittelbare Nähe zu Hamburg.

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ZIM Flugsitz GmbH
Flugzeugsitze  © ZIM Flugsitz

Gewichtsoptimierte Flugzeugsitze made in Schwerin

Im März 2017 eröffnet die neue Betriebsstätte im Industriepark Schwerin. Das inhabergeführte Unternehmen mit Hauptsitz in Markdorf in Baden-Württemberg stellt gewichtsoptimierte Flugzeugsitze für die Economy, Premium Economy und Business Class für die verschiedensten Airlines und Airbus her. ZIM Flugsitz investiert am Standort Schwerin rund 8,5 Millionen Euro.

Die neue Produktionsstätte hat eine Größe von 7.500 m². 80 neue Arbeitsplätze sind mit der Investition entstanden. Rund 20.000 Flugzeugsitze gehen jährlich in Schwerin vom Band. Die Produkte des Unternehmens aus dem baden-württembergischen Markdorf überzeugen immer mehr Airlines. Die ZIM Flugsitz GmbH liefert seine Produkte an die Lufthansa, Eurowings, Singapore Airlines, Thai Airways und zahlreiche weitere namhafte Fluglinien und Airbus. Das Unternehmen präsentiert sich jährlich mit eigenem Stand auf der Messe AIX in Hamburg.

Die Nähe zum Hamburger Hafen und die schnelle Verfügbarkeit von erschlossenen Gewerbeflächen waren entscheidende Faktoren für die Ansiedlung.

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BVS Systemtechnik GmbH
Produktion © Landeshauptstadt Schwerin

Prototypen und Kleinserien von Feinblech-Erzeugnissen

Die BVS Systemtechnik hat sich im Bereich Feinblechverarbeitung spezialisiert. In strategischer Partnerschaft mit dem Flugsitzfertiger ZIM werden unter anderem Baugruppen für deren Flugsitze hergestellt. Neben diesem Schwerpunkt richtet sich die neue Tochterfirma in Schwerin für Prototypen und Kleinserien von Feinblech-Erzeugnissen sowie neue Aufträge in Norddeutschland aus.

Im Industriepark Schwerin sind 25 Mitarbeitern für BVS Systemtechnik beschäftigt, die an einer Stanz-Laser-Kombianlage, zwei Biegemaschienen und im Montagebereich kundenspezifische Blechprodukte realisieren. Zusätzlich werden die Prozesse Entgraten, Schleifen, Schweißen und Nieten/Einpressen auf einer gesamten Produktions- und Lagerfläche von 3.000 m² abgedeckt.

Das Werk wurde offiziell am 15. Juni 2018 eröffnet. In den neuen Standort wurden 9,2 Millionen Euro investiert.

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Ypsomed Produktion GmbH
Produktion © Ypsomed

Pens für Selbstbehandlung von Diabetes

Eine weitere Ansiedlung aus der Schweiz. Das neue Werk des Schweizer Medizintechnikunternehmens Ypsomed wurde im August 2019 offiziell im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eröffnet. Es entstand auf einer 10 Hektar großen Fläche im Industriepark.

Ypsomed stellt im Industriepark Pens und Insulin-Pumpen für die Selbstbehandlung von Diabetes her. Das Werk wird mit hochmodernen Reinräumen, Kunststoffspritzmaschinen, Bedruckungsanlagen und Montage- und Verpackungsautomaten ausgestattet. Die Firma plant innerhalb von fünf Jahren rund 150 neue Stellen zu schaffen. Das Unternehmen investiert 100 Millionen Euro in den Werksneubau und Maschinen für die hochautomatisierte Fertigung.

Mehr zum Unternehmen erfahren Sie unter: https://www.ypsomed.com/de-DE/über-ypsomed/ypsomed-produktion-gmbh.html

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Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS)
SAS © Rainer Cordes

Strom aus Biomasse

Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft mbH (SAS) betreibt im Industriepark Schwerin eine Bioverwertungsanlage. Im November 2014 konnte die erste Kilowattstunde Strom aus Bioabfall in der Bioverwertungsanlage erzeugt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die Bakterien im Fermenter der Anlage arbeiten bereits fleißig. Bei der Vergärung der Bioabfälle setzen sie Methan und Kohlendioxid frei, die Hauptkomponenten des Biogases. In einem Blockheizkraftwerk wird das Biogas in Strom und Wärme umgewandelt.
Zukünftig soll die Anlage bis zu 2,6 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. Das reicht, um etwa 1.000 Privathaushalte ein Jahr lang zu versorgen. Ein Teil davon, etwa 0,7 Millionen Kilowattstunden, wird für den Eigenbedarf der Bioabfallverwertungsanlage genutzt, der Rest wird in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist.

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